Ju-Jutsu ist ein modernes Selbstverteidigungssystem, welches 1969 ins Leben gerufen wurde. Es entstand aus den Kampfkünsten Karate, Judo und Aikido und vereint seit dem Jahre 2000 ebenfalls die effektivsten Techniken aus Kick- und Thaiboxen, Ringen sowie Arnis (philippinische Kampfkunst, auch als „Eskrima“ oder „Kali“ bekannt).
Ju-Jutsu bedeutet so viel wie „sanfte Kunst“. Das heißt nicht, dass diese Sportart weniger effektiv oder gar nur für Frauen gemacht ist. „Ju“ basiert auf Kraft und Schnelligkeit; die Flexibilität von Körper und Geist soll trainiert werden. „Jutsu“ ist das handwerkliche Können, die Umsetzung der flexiblen Bewegungsabläufe und Handgriffe. In erster Linie geht es um das richtige Ausweichen und somit um den intelligenten Umgang mit der Kraft des Angreifers. Jeder, egal wie alt oder wie groß, kann die für ihn selbst am geeignetsten Techniken anwenden und trainieren.
Die richtige Bekleidung
Bei den meisten Sportarten trägt man spezielle Kleidung, so auch beim Ju-Jutsu einen entsprechenden Ju-Jutsu Anzug. Hinzu kommt ein Gürtel, ähnlich wie beim Judo, welcher ein wichtiges Erkennungsmerkmal hinsichtlich der Fähigkeiten seines Trägers ist. Insgesamt gibt es 16 unterschiedliche Grade, in die sich ein solcher Gürtel unterteilt.
Der Ju-Jutsu-Anzug sollte bequem sein und die Bewegungen unterstützen. Die meisten Anzüge bestehen aus 100 Prozent Baumwolle und wurden mit einer speziellen Webtechnik hergestellt, um Stabilität und Reißfestigkeit zu gewährleisten. Bei manchen Ju-Jutsu Anzügen findet man zusätzlich Schulterstreifen, Verstärkungen im Brustbereich sowie einen doppelten und abgesteppten Kniebereich. Dies dient dem Schutz sensibler Körperstellen. Die Hosen haben meist ein elastisches Bündchen und zusätzliche Schnürung.
Preislich günstig zu erlangen ist ein Ju-Jutsu Anzug bereits zwischen 40 und 100 €.